Farangs helfen Flutgeschädigten
Angesichts der notleidenden Thai-Bevölkerung, deren Häuser und Wohnungen ganz oder teilweise unter Wasser stehen und denen es am Nötigsten fehlt, hat sich eine Gruppe ausländischer Freunde in Cha-Am entschlossen, Nägel mit Köpfen zu machen.
Unter der organisatorischen Leitung des Liechtensteiners Kurt Büchel wurde Geld gesammelt und dafür Sachspenden gekauft. Mit dabei ist Bernd Schmohn , der deutsche Wirt des Restaurants „Biergarten“ in der Soi 19 Sukhumvit (Gründungsmitglied in unserem Fanclub), sowie zwei schweizerische Freunde. Die Vier leben alle schon seit zehn und mehr Jahren in Thailand und zwei sind berufstätig, die anderen sind Rentner. Sie kamen mit Anfang der Überschwemmungen auf die Idee, ihre freiwillige Hilfe durch Sachspenden zu organisieren. Man ging davon aus: Für Menschen, die nichts mehr besitzen, ist Essen und Trinken das Wichtigste. Folglich stellte man Hilfspakete mit folgendem Inhalt zusammen:
- 6 Flaschen Trinkwasser zu 0.6 Liter
- 2 Dosen Fisch
- 2 Packungen Nudelsuppe
- 2 Packungen Chili-Pulver
- 2 kg Reis
Dieses Hilfspaket kostet umgerechnet 4 Euro. Thai-Lieferanten der Hilfsgüter räumten für den guten Zweck Sonderpreise ein. Bei eintausend Euro Spendenaufkommen konnten 250 Hilfspakete zusammengestellt werden, die als erste Lieferung am Sonntag, 20. November, an den richtigen Stellen (Camps, Lager für Hilfsgüter) verteilt wurden. Die Aktion war ein voller Erfolg.
Man wollte auch Pakete mit Booten zu Hilfsbedürftigen in weiter entfernte Gebiete bringen, aber Regierungsstellen und Armee rieten ab, weil es schon zwischen Familien zu Schlägereien und Streitereien um Hilfspakete gekommen sei.
Die vier Freunde wollen weiter Geld sammeln, um durch Spenden noch mehr Hilfspakete zu Bedürftigen senden zu können.
19. November, 2011
Die Hilfspakete werden aus den Lieferungen zusammengestellt, Zu sehen sind die Hilfspakete, deren Bestandteile, eine erste Ladung auf einem Pickup-Truck, Helferinnen für die Zusammenstellung und Verteilung sowie ein Händler, der Rabatte auf die Waren gab.
21. November 2011
Die folgenden Bilder der Verteilung direkt an Bedürftige geben einen Eindruck über das Überschwemmungsgebiet























